Magnetkopf

magnetic head

Magnetköpfe dienen der Aufzeichnung, der Löschung und des Lesens von Informationen auf und von magnetisierbaren Materialien, wie Magnetbändern oder Festplatten. Bei letzteren spricht man von dem Schreib-/Lesekopf.

In Bandlaufgeräten handelt es sich bei den Schreib-/Leseköpfen um stationäre oder rotierende Magnetköpfe mit Ringkern, die über einen kleinen Luftspalt ein Magnetfeld in das Bandmaterial induzieren. Die Größe des Luftspaltes liegt bei 5 µm bis 10 µm und ist in Verbindung mit der Bandgeschwindigkeit und dem Bandmaterial verantwortlich für die speicherbare Frequenz. Um den Verschleiß des Bandmaterials so gering als möglich zu halten, wird das Magnetband in geringem Abstand über ein Luftpolster an dem Magnetkopf vorbeigeführt. Bandlaufwerke besitzen für das Speichern und Lesen sowie für den Löschvorgang separate Magnetköpfe, neben den Schreib-/Lesköpfen den Löschkopf. Mehrspursysteme haben für jede Spur einen eigenen, von den anderen abgeschirmten Magnetkopf.

Aufbau des Magnetkopfes
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Im Gegensatz zu den Bandmaterialien sollten Magnetköpfe keine oder eine vernachlässigbar geringe Remanenz haben, das bedeutet die zurückbleibende Induktion sollte beim Bandmaterial möglichst hoch, beim Magnetkopf möglichst gering sein, weswegen diese auch aus weichmagnetischen Werkstoffen, Ferriten oder Legierungen hergestellt werden, die unter den Bezeichnungen Alfenol und Vacudor bekannt sind.

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