Anwendungskontrolliertes Objekt

Die Bezeichnung anwendungskontrolliertes Objekt wird in der objektorientierten Programmierung benutzt. Anwendungs- oder benutzerkontrollierte Objekte werden durch explizite Anwendung spezieller Systemfunktionen auf dem Freispeicher angelegt (allocate, new, etc. zusammen mit Klasseninformationen) und gelöscht (deallocate, free, delete, etc.). Ihre Lebensdauer wird deshalb durch den Benutzer kontrolliert.

Der Gültigkeitsbereich bezieht sich hier auf den Identifikator der Variablen, die den Objektidentifikator aufnimmt, der Referenzvariablen. Damit ist die Mehrfachverwendung des gleichen Objektes in verschiedenen Programmteilen möglich.

Vorsicht ist allerdings bei der Einhaltung der referenziellen Integritätsbedingung geboten, d.h. ein Programmteil erwartet die Existenz eines Objekts, dessen Identität in einer Referenzvariablen bekannt ist. Diese Situationen treten z.B. immer dann auf, wenn ein gemeinsam nutzbares Objekt gelöscht wird.

Eine weitere Form sind die automatischen Objekte. Neben diesen beiden Formen gibt es in objektorientierten Sprachen noch Mischformen, die aus der Programmiersprache C entwickelt wurden.

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