OLED-Display

OLED-Displays sind Arrays aus Organic Light Emitting Diodes (OLED) bei denen die OLEDs mit den drei Primärfarben Rot, Grün, Blau matrixmäßig angeordnet sind und Licht emittieren. Entsprechende Matrixen können passiv oder aktiv aufgebaut sein und heißen Passive Matrix OLED (PMOLED) oder Active Matrix OLED (AMOLED). Da OLED generell selbstleuchtend sind, liegt der Unterschied in den beiden Verfahren ausschließlich in den technischen Daten. Eine Hintergrundbeleuchtung wird von keiner benötigt.


PMOLED-Displays sind einfacher aufgebaut als AMOLEDs. Sie arbeiten mit Versorgungsspannungen von 2,8 V bis 3,6 V, haben einen guten Kontrast, kurze Ansprechzeiten und eignen sich für kleine Bildschirme und Textdarstellungen, für PDAs, MP3-Player und andere mobile Kleingeräte.

OLED-TV von LG

OLED-TV von LG

AMOLED-Displays zeichnen sich durch eine hohe Helligkeit und einen sehr hohen Kontrast aus, der bei über 10.000 : 1 liegt, einen großen beidachsigen Betrachtungswinkel von etwa 170 °, einer wesentlich kürzeren Ansprechzeit, die unter 10 µs liegt, was einer Refresh-Rate von 100 kHz entspricht, der geringen Leistungsaufnahme und nicht zuletzt dem weiten Temperaturbereich in dem sie eingesetzt werden können. Alle genannten Kennwerte sind wesentlich besser als die von LCD-Displays.

Hinzu kommt, dass OLED-Displays echtes Schwarz darstellen, eine bessere Energieausnutzung haben, extrem flach und sehr leicht sind und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Außerdem können sie aus transparenten OLEDs (TOLED) bestehen und vollkommen transparent sein. AMOLEDs können in Smartphones und Handys, in Navigationsgeräten, Notebooks, Monitoren, Touchscreens und TV-Geräten eingesetzt werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: OLED-Display
Englisch: OLED display
Veröffentlicht: 06.09.2012
Wörter: 232
Tags: #Displays
Links: active, AMOLED (active matrix OLED), Ansprechzeit, Array, Betrachtungswinkel