e-Funktion

Potentialfunktionen sind mathematische Funktionen (f (x)) der Form "a exp x". Bei Potentialfunktionen bildet in der Regel die Variable (x) die Basis und eine feste Zahl den Exponenten. Beispiel: x exp 3. Anders ist es bei der natürlichen Exponentialfunktion. Hier wird die Basis durch die Zahl "e" gebildet und der Exponent durch eine Variable. Die Zahl "e" wird als eulersche Zahl bezeichnet, sie hat den Wert 2,71828182845904 und ist nach dem Schweizer Mathematiker Leonhard Euler benannt. "e" ist die Basis des natürlichen Logarithmus.


Der Zahlenbereich der e-Funktion reicht von 1, und zwar dann, wenn der Exponent 0 ist, bis zu unendlich. Das Wertespektrum der e-Funktion ist immer positiv, es kann nicht 0 oder negativ werden. Die Steigung der e-Funktion erfolgt schneller als die aller anderen Potentialfunktionen wie x exp 6.

Die e-Funktion kommt im natürlichen Wachstum vor, in der Elektronik kommt sie dort vor, wo Ladungen und Entladungen stattfinden. So beispielsweise bei der Ladung von Kondensatoren und Induktivitäten, bei RC-Gliedern, Differenziergliedern, Integriergliedern, in Analogrechnern für Integral- und Differentialrechnungen, usw.

Informationen zum Artikel
Deutsch: e-Funktion
Englisch: e function
Veröffentlicht: 16.03.2011
Wörter: 168
Tags: #Elektronik-Grundlagen
Links: Analogrechner, Differenzierglied, Elektronik, Exponent, Induktivität