SK (Senderkennung)

Senderkennungen werden bei Rundfunk- und Fernsehübertragungen zur Kennzeichnung der Sendeanstalten genutzt.


  1. Im UKW-Rundfunk wird die Kennzeichnung der Sendeanstalt auf einem Unterträger des Trägersignals übertragen. Die Frequenz beträgt 57 kHz und entspricht der dreifachen Frequenz des Pilottons von 19 kHz. Genutzt wird sie für die Autofahrer-Rundfunk-Information (ARI). Sendet der UKW-Sender die ARI-Information, dann sendet er ständig das 57-kHz-Signal als Senderkennung (SK). Diese Senderkennung kann auch von UKW-Empfängern bei automatischem Sendersuchlauf ausgewertet und für den Empfang der ARI-Informationen genutzt werden.

    Frequenzbänder 
   und Hilfsträger für UKW-Rundfunk und ARI

    Frequenzbänder und Hilfsträger für UKW-Rundfunk und ARI

    Die Senderkenung (SK) entspricht dem Traffic Program (TP) von Radiotext. Der 57-kHz-Hilfsträger wird zudem für die Bereichskennung (BK) und die Durchsagekennung (DK) niederfrequent amplitudenmoduliert.

  2. Damit der Fernsehbetrachter bei dem enormen Programmangebot weiß, welches Programm er gerade sieht, werden in Fernsehsendungen in einer der oberen Bildecken Logos der Sendeanstalten eingeblendet. Die Einblendung ist ausschließlich auf die Fernsehsendungen beschränkt. Bei Werbeeinblendungen werden die Senderkennzeichen ausgeblendet. Da die Kennzeichen statisch an einer Stelle befinden, kann man im Fernsehsignal feststellen, ob gerade ein Fernsehprogramm oder eine Werbeeinblenung läuft. Dieses Signaldetail machen sich Werbeblocker zunutze, die bei Video-Aufzeichnungen die Werbeeinblendung austasten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Senderkennung - SK
Englisch: station name
Veröffentlicht: 17.12.2018
Wörter: 194
Tags: #Rundfunk
Links: ARI (Autofahrer-Rundfunk-Information), BK (Bereichskennung), DK (Durchsagekennung), Frequenz, Kilohertz