OGC (open geospatial consortium)

Das Open Geospatial Consortium (OGC), früher Open GIS Consortium, ist eine internationale Vereinigung für die Entwicklung und Standardisierung von geografischen Daten, Location Based Services (LBS) und geografischen Informationssystemen (GIS).

Dem OGC-Konsortium, das 1994 gegründet wurde, gehörten 1997 bereits 90 Mitglieder an, zwischenzeitlich sind es etwa 400 Mitglieder aus Industrie, Regierungsstellen, Wissenschaft und Organisationen.

Die von der OGC erarbeiteten OpenGIS-Standards unterstützen die Interoperabilität von Geo-Lösungen im Web, drahtlose und ortsbezogene Dienste und die Informationstechnik. Ein entsprechendes Zertifizierungszeichen garantiert die Interoperabilität. Dank der Spezifikationen können komplexe räumliche Modelle mit den verschiedensten Diensten entwickelt werden. Zu den Spezifikationen gehören die Geographic Markup Language (GML) sowie die Dienste Web Map Service (WMS), Web Feature Service (WFS) und Web Coverage Service (WCS). Dank der Standardisierung der Geo-Daten durch das Open Geospatial Consortium können Forscher und Entwickler vorhandene und neu erfasste geografische Daten in ihre Entwicklungen einfließen lassen.

Das Ziel dieser Aktivitäten zeigt sich in den Web-orientierten Services wie dem Planeten-Browser Google Maps. Die OGC will damit weg von den dedizierten geografischen Informationssystemen (GIS) und hin zu verteilten Webservices.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: open geospatial consortium - OGC
Veröffentlicht: 06.09.2018
Wörter: 186
Tags: IT-Gremien
Links: Aktivität, Daten, Dienst, Geografisches Informationssystem, GML (geographic markup language)