OCV (optical character verification)

Optical Character Verification (OCV) ist eine optische Methode mit der Textzeilen von Warenaufdrucken mit ihren Inhalts- und Mengenangaben, Verfallsdaten und Chargenbezeichnungen überprüft werden. Es geht dabei um die Qualität der Schriftzeichen, um deren Konturen, Helligkeit, Kontrast, Schriftgröße und Lesbarkeit.


Im Unterschied zur Optical Character Verification (OCV) geht es bei der Optical Character Recognition (OCR) um das Lesen der Zeichen geht, selbst dann, wenn die Zeichen von minderer Qualität oder beschädigt sind.

Optical Character Verification (OCV), Screenshot: sunshine.com.pk

Optical Character Verification (OCV), Screenshot: sunshine.com.pk

Werden die Anforderungen an die Lesbarkeit durch die OCV-Prüfung erfüllt, können die Verpackungsetiketten in der entsprechenden Druckqualität gedruckt werden. Damit ist sichergestellt, dass sie von OCR-Readern gelesen werden können. Generell können beim Druck von Etiketten Schriftzeichen nur teilweise gedruckt werden, sie können Fehlstellen haben oder übereinander gedruckt sein, sie können verdreht sein, auf dem Untergrund keinen hinreichenden Kontrast bieten oder ihre Konturen können so verschwommen sein, dass sie von OCR-Readern nicht gelesen werden können.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: optical character verification - OCV
Veröffentlicht: 05.11.2017
Wörter: 169
Tags: #Datenverarbeitung
Links: Helligkeit, Kontrast, Methode, OCR (optical character recognition), Verifikation