Zugangspunkt
AP (access point)
Generell versteht man unter einem Access Point (AP) einen Zugangspunkt zu einem Netzwerk oder einem Dienst. Je nach Netzkonzept, -architektur und Dienst spricht man bei Breitbandkabelnetzen vom Cable Access Point (CAP), bei DECT vom DECT Access Point (DAP), bei Verbindungsdiensten vom Link Service Access Point (LSAP), bei Funk-LANs vom Mesh Access Point (MAP) oder Wireless Access Point (WAP), bei Netzwerken vom Network Access Point (NAP) usw.
In WLANs bildet der Access Point (AP) funktional die Brücke zu den drahtgebundenen Netzen, er ist also direkt an Ethernet, Token Ring oder ATM angeschlossen. Die Verbindung mehrerer Zugangspunkte untereinander erfolgt somit in der Regel drahtgebunden über das entsprechende lokale Netz. Es gibt allerdings auch funktechnische Verbindungen über Mesh-Netze.
![]() |
Vielzweck-Router, AVM Fritz!Box WLAN 7270 ![]() |
Das Access Point, der mit allen angeschlossenen Netzknoten in Verbindung steht, übernimmt zentrale Funktionen wie die Filterung, das Roaming oder die Sicherheit.
Ein Access Point bildet eine in sich geschlossene Funkzelle deren Reichweite abhängig ist von der Sendeleistung, dem Frequenzbereich, der Strahlcharakteristik der Antenne, dem Übertragungsverfahren und der Datenrate. Diese liegt im In-house-Bereich zwischen 15 m und 50 m bei 54 Mbit/s. Im Freien werden Weiten von mehreren hundert Metern erzielt. Als Antenne werden in Access Points normalerweise Rundstrahlantennen eingesetzt, deren Abstrahlcharakteristik 360° beträgt. Zur Optimierung der Empfangsfeldstärke können sie aber auch mit zwei Antennen ausgestattet sein. Bei diesem Antennen-Diversität kann der Zugangspunkt die mit dem besseren Empfang auswählen.
![]() |
Access Point mit zwei Empfangantennen, Foto:
Netgear ![]() |
Access Points dienen als Hotspots für den drahtlosen Zugang auf ein Netzwerk oder das Internet. Sie werden daher auch in Bereichen eingesetzt, in denen sich regelmäßig viele Personen befinden. So in Flughäfen, Bahnhöfen, Messehallen oder Kongresszentren. Über diese Zugangspunkte haben die Anwesenden die Möglichkeit des direkten Zugriffs auf das Internet, aber, auch die Möglichkeit der kostenlosen drahtlosen IP-Telefonie und Internettelefonie über VoWLAN. Diese Technik steht damit in Ballungsgebieten durchaus in Konkurrenz zu UMTS, zumal die Datenraten UMTS um ein Vielfaches übertreffen.





