UKW-Rundfunk
UKW broadcasting
Für den UKW-Rundfunk wurde vor 1945 der Frequenzbereich zwischen 42 MHz und 50 MHz benutzt. Erst danach, nach dem man die höheren Frequenzbereiche besser beherrschte, wurde der Frequenzbereich auf Vorschlag der Federal Communications Commission (FCC) auf den höheren und heute noch gültigen Frequenzbereich zwischen 88 MHz und 108 MHz angehoben.
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UKW-Rundfunk mit den amplitudenmodulierten Seitenbändern für das (L-R)-Signal ![]() |
Übertragungstechnisch arbeitet UKW-Rundfunk mit Frequenzmodulation und belegt eine Bandbreite von 75 kHz. Dabei wird das Audiosignal mit einer Bandbreite zwischen 30 Hz und 15 kHz übertragen. Der Modulationscode für UKW-Rundfunk ist F8E.
In den Anfangsjahren wurde das Audiosignal nur in Mono übertragen, später kam dann Stereo hinzu. Aus Gründen der Kompatibilität musste das Stereosignal innerhalb der vorhandenen Übertragungsbandbreite untergebracht werden und es musste sichergestellt werden, dass ein Mono-Radio gemeinsam den rechten und linken Tonkanal wiedergibt, ein Stereo-Radio hingegen beide Stereokanäle getrennt wiedergeben kann.
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Berechnung des linken und rechten Stereokanals aus dem Summen- und Differenzsignal ![]() |
Aus den genannten Gründen wird das Stereosignal in zwei Signale unterteilt: in das Summensignal aus linkem und rechtem Stereokanal (L+R) und das Differenzsignal (L-R). Das (L+R)-Signal wird in Frequenzmodulation übertragen und ist damit mit Mono- und Strereogeräten empfangbar, das (L-R)-Signal wird in Amplitudenmodulation übertragen. Um Interferenzen und Störungen durch ein das Trägersignal zu unterbinden, sendet man einen Pilotton von 19 kHz, der damit oberhalb der Audiobandbreite liegt. Dieser 19-kHz-Pilotton erfährt eine Frequenzverdoppelung und wird als Trägerfrequenz dem amplitudenmodulierten aber mit Trägerunterdrückung übertragenem (L-R)-Signal zugesetzt. Dadurch bilden sich die Frequenzbereich für (L+R) zwischen 30 Hz und 15 kHz aus und die beiden Seitenbänder der (L-R)-Signale zwischen 23 kHz und 38 kHz sowie zwischen 38 kHz und 53 kHz aus. Später hat man bei der dreifachen Frequenz des Pilottons, bei 57 kHz, die ARI-Information bzw. den Radiotext hinzugefügt.
Empfangstechnisch sieht es so aus, dass aus dem (L+R)-Summensignal und dem (L-R)-Differenzsignal durch Addition und Subtraktion der Signale die beiden Stereokanäle für links und rechts gewinnt.Querverweise von UKW-Rundfunk nach:
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