Modulationscode

modulation code

Bedingt durch die vielen Codierungsverfahren und -varianten haben die ITU und das FCC Modulationscodes für die bessere Zuordnung und die einfachere Handhabung herausgegeben. Es handelt sich dabei um einen fünfstelligen alphanumerischen Code, dessen erste drei Stellen normalerweise für die Charakterisierung der Modulation ausreichen.


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Bedeutung der ersten drei Stellen beim dreistelligen Modulationscode
Bedeutung der ersten drei Stellen beim dreistelligen Modulationscode lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Jede Stelle des Modulationscodes steht für verschiedene charakteristische Modulationseigenschaften. Die erste Stelle ist immer ein Buchstabe und steht für die Modulationsart der Trägerfrequenz, die zweite Stelle ist eine Ziffer und sagt etwas über die Natur des Signals aus, mit dem das Trägersignal moduliert wurde. Die dritte Stelle wird wieder durch einen Buchstaben repräsentiert und beschreibt die zu übertragende Information.

Beispiele für Modulationscodes
Beispiele für Modulationscodes lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Mit der vierten Stelle werden die Signaleigenschaften beschrieben; ob es sich um Audio oder Video, um Farbsignale oder monochromatische Signale handelt, und in der fünften die Art des Multiplexens. Die vierte und fünfte Stelle werden durch Buchstaben dargestellt, wobei die Buchstaben der fünften Stelle zwischen den verschiedenen Multiplextechniken unterscheiden: Codemultiplex, Frequenzmultiplex, Zeitmultiplex und weitere.

Struktur des fünfstelligen Modulationscodes
Struktur des fünfstelligen Modulationscodes lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Typische Beispiele für den dreistellig genutzten Modulationscode sehen daher so aus: A1A oder F1C oder J7B oder K3E. Ein fünfstelliger Modulationscode könnte so aussehen: C2FMT. Die kryptische Bedeutung kann aus den Tabellen für die einzelnen Stellen entnommen werden. Ein Beispiel wäre C3F für Fernsehen in Amplitudenmodulation mit Restseitenband.

Mit den Modulationscodes wird von der Bundesnetzagentur festgelegt welche Modulationsart in welchem Frequenzbereich genutzt werden kann. Das gilt für alle funtechnischen Einrichtungen für Fest- und Mobilfunk, Richtfunk und Amateurfunk, für Betriebsfunk, Bündelfunk und CB-Funk, für Radio und Fernsehen, Verkehrsfunk, öffentlichen und nichtöffentlichen Landfunk.

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