THz (Terahertz)

tera hertz

Technisch betrachtet handelt es sich bei Terahertz-Frequenzen (THz) um hochfrequente Mikrowellen oder um langwelliges Licht. Ihr Frequenzbereich liegt zwischen 100 GHz und 10 THz. Die Wellenlängen dieser THz-Frequenzen wird auch dem fernen Infrarotlicht (FIR) zugerechnet, dessen Wellenlängenbereich zwischen 15 µm und 1 mm liegt. Es geht somit um den Frequenzbereich zwischen Mikrowellen und Infrarotlicht. Da dieser Frequenzbereich lange Zeit nur eingeschränkt nutzbar war, wurde er auch als Terahertz-Lücke bezeichnet.

Frequenzen mit Präfixen
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Da Terahertz-Strahlung viele Materialien und biologische Gewebe durchdringt, ist diese Technik von besonderem Interesse für die Materialforschung und kann für das Durchleuchten von Körpern benutzt werden. Der Vorteil der THz-Strahlung gegenüber der Röntgenstrahlung ist darin zu sehen, dass, bedingt durch die geringe Energie, die die Photonen haben, diese nicht ionisierend wirken. Wie bei der Bestrahlung mit Mikrowelle absorbieren verschiedene Materialien THz-Schwingungen und wandeln sie in Wärme um.

Anwendungstechnisch eignet sich die THz-Technik u.a. für Detektor-Systeme zur Überprüfung von Flugpassagieren, für WLANs, für militärisch und privat einsetzbare Kontrollsysteme wie die Durchleuchtung von Passagieren, Paketen oder Briefen und auch für die Medizintechnik.

Mit der Entwicklung von Gigabit-WLANs im THz-Bereich beschäftigt sich die Arbeitsgruppe VHT SG von IEEE 802.11.

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