Proof
proof
In der Druckindustrie wird der erste Andruck als Proof bezeichnet. Dieser Begriff ist für Farbdrucker übernommen worden. Es handelt sich dabei um einen Kontrolldruck, der als Farbreferenz für den Fortdruck dient. In der Druckindustrie wird der Proof während des Druckgangs mit einzelnen Drucken verglichen und bei Abweichungen werden die Primärfaben - Cyan, Magenta, Gelb - und die Tiefe nachgeregelt.
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CMYK-Filmauszüge eines Farbbildes (Mitte) ![]() |
Soll beispielsweise der Ausdruck eines Tintenstrahldruckers als Proof für die Druckmaschine verwendet werden, dann können erhebliche Abweichungen auftreten. Das liegt daran, dass der Farbraum von Tintenstrahldruckern größer ist als der von Druckmaschinen. Hinzu kommt, dass gleiche Farben auf den verschiedenen Papieren unterschiedlich wirken. Um dennoch einen Printer-Ausdruck als farbverbindlichen Proof verwenden zu können, muss der Tintenstrahldrucker mit dem CMYK-Farbmodell arbeiten und erweiterte PostScript-Fähigkeiten haben, die vom Raster Image Processor (RIP) gestellt werden. RIPs gibt es in Form von eingebauter oder externer Hardware und auch als Software. Sie sorgen für die Rückübersetzung der Druckdaten in eine für Tintenstrahldrucker lesbare Form.
Für vergleich- und reproduzierbare Ergebnisse, die als farbverbindlich betrachtet werden können, wurde vom International Color Consortium (ICC) das Farbverhalten von Farbdruckern, Druckfarben, Papieren, Druckauflösung, Dithering und Druckdichte in Form von Profilen, den so genanten ICC-Profilen, angelegt.
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