NGN-Architektur
NGN architecture
Ein Next Generation Network (NGN) kann von der Architektur her in mehrere Ebenen gegliedert werden. Die unterste Ebene ist der Zugangsbereich, die darüber liegende der Kernnetzbereich, dem in der Hierarchie die Netzsteuerungsebene übergeordnet ist und dieser wiederum die Diensteverwaltungsebene.
Im Zugangsbereich erfolgt die Anbindung der Teilnehmer und Terminals an das Next Generation Network. Auf dieser Ebene müssen die verschiedenen Informations- und Übertragungsformate von leitungsvermittelten Netzen, paketvermittelten IP-Netzen, intelligenten Netzen und Mobilfunknetzen umgesetzt werden in für das Next Generation Network verständliche Informationen. Dementsprechend befinden sich im Zugangsbereich die Komponenten für den Anschluss von Geschäfts- und Privatkunden; so mit dem Access Media Gateway (AMG) die Standardschnittstelle für Privatkunden, mit der Integrated Access Device (IAD) die Schnittstelle für Geschäftskunden, die Komponenten für die Signalisierung, dem Signalling Gateway (SGW), für die Verbindung von Paket- und leitungsvermittelten Netzen, der Trunk Media Gateway (TMG) und dem Universal Media Gateway (UMG) für Mobilfunknetze.
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Architektur eines NGN ![]() |
Das Kernnetz bildet im Next Generation Network ein IP-Netz. Ein solches Netz besteht aus einer einheitlichen Transportplattform, aus IP-Routern und Layer-3-Switches.
Die Netzsteuerungsebene bilden Softswitche, die die Verbindungssteuerung der einzelnen Komponenten übernehmen.
In der Diensteverwaltungsebene werden Dienste, Mehrwertdienste und Zusatzdienste bereitgestellt und über die vorhandenen Verbindungen übertragen.
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