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Dx-L (Datex-L)

data circuit switching network

Das Datex-L-Netz war ein öffentliches Wählnetz zum ausschließlichen Zweck der Datenübertragung mit Leitungsvermittlung (L). Das Datex-L-Netz wurde in den 90er-Jahren zunehmend von ISDN abgelöst und Ende 1996 eingestellt.


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Bei leitungsvermittelten Verbindungen besteht für die Dauer der Verbindung eine festgeschaltete Leitung zwischen den Datenendgeräten. Gegenüber dem Fernsprechnetz lagen die wesentlichen Vorteile in der kürzeren Zeit für den Verbindungsaufbau (max. 0,4 s) und der besseren Übertragungsqualität (Bitfehlerrate 10exp-6). Datex-L war speziell für die Datenkommunikation konzipiert und konnte für Wählverbindungen der Gruppe 3 benutzt werden, in über 5 Benutzerklassen wurden Übertragungsgeschwindigkeiten von 300 bit/s bis 64 kbit/s (Probebetrieb mit 4 x 64 kbit/s) angeboten. Der Datex-L-Dienst wurde 1996 eingestellt.

Die beiden miteinander verbundenen Datenendeinrichtungen mussten mit der gleichen Übertragungsgeschwindigkeit arbeiten. Bis auf die Benutzerklasse 1 Datex-L300, in der das Alphabet CCITT-Nr. 5 vorgeschrieben war, waren die Verbindungen transparent für die Übertragungsprozedur. Für den Anschluss von Endgeräten konnten folgende Schnittstellen benutzt werden: X.20 und X.20bis für asynchrone Anschlüsse, X.21 und X.21bis für synchrone Anschlüsse und eine Multiplexschnittstelle X.22 für Datex-L64000.

Datex-L-Netz mit Schnittstellen
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Der Zugang zu Datex-P war möglich, ebenso der Zugang zu einigen wenigen ausländischen leitungsvermittelten Netzwerken in Europa, USA und Japan.

Die Deutsche Telekom bot dem Endbenutzer mehrere Benutzerklassen an:

- Datex-L300: 300 bit/s asynchron, Zugang X.20(bis),

- Datex-L2400: 2.400 bit/s synchron, Zugang X.21(bis),

- Datex-L4800: 4.800 bit/s synchron, Zugang X.21(bis),

- Datex-L9600: 9.600 bit/s synchron, Zugang X.21(bis),

- Datex-L64000: 64.000 bit/s synchron, X.21(bis), X.22,

- Datex-L4/64000: 4 x 64.000 bit/s.

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