Spannungsanpassung

Bei der Hintereinanderschaltung von elektronischen Schaltungen, Baugruppen und Geräten muss sichergestellt sein, dass das Signal unverfälscht und mit dem richtigen Pegel von einem Gerät zum folgenden weitergegeben wird. Diese Anpassung erfolgt in vielen Fällen spannungsmäßig und heißt daher Spannungsanpassung.

Bei der Spannungsanpassung geht es darum ein Signal von einer Signalquelle an einen Verbraucher weiter zu geben. Das kann beispielsweise ein Mikrofon sein von dem das Mikrofonsignal an den Mikrofon-Vorverstärker weitergegeben wird.

Die Spannungsanpassung hängt von dem Innenwiderstand (Ri) der Signalquelle und dem Lastwiderstand (Ra) des nachgeschalteten Geräts ab.

Spannungsanpassung 
   zwischen Quelle und Last

Spannungsanpassung zwischen Quelle und Last

Das Ersatzschaltbild zeigt eine Reihenschaltung aus der Signalquelle mit dem Innenwiderstand und dem Lastwiderstand. Funktional entspricht es einem Spannungsteiler aus (Ri) und (Ra). Die Spannung am Lastwiderstand ist dann am größten, wenn Ri wesentlich kleiner ist als Ra: Ri>Ra.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Spannungsanpassung
Englisch: voltage adaption
Veröffentlicht: 12.05.2016
Wörter: 142
Tags: #Elektronik-Grundlagen
Links: Anpassung, CRI (color rendering index), Ersatzschaltbild, Innenwiderstand, Mikrofon