Innenwiderstand

Der Innenwiderstand repräsentiert den inneren Widerstand von Spannungs- oder Stromquellen, Messgeräten, Verstärkern, sonstigen Vierpolen, Batterien oder Akkus. Bei Batterien und Akkus entspricht der Innenwiderstand der Summe aller inneren Widerstände.


Bei Batterien hat der Innenwiderstand unmittelbaren Einfluss auf die Klemmenspannung, die sich aus der elektromotorischen Kraft (EMK), reduziert um den Spannungsabfall am Innenwiderstand, zusammensetzt. Steigt der Stromfluss, erhöht sich der Spannungsabfall am Innenwiderstand, die Batteriespannung und die Energieeffizienz sinken.

Spannungsquelle mit Innen- und Außenwiderstand

Spannungsquelle mit Innen- und Außenwiderstand

Im Einzelnen setzt sich der Innenwiderstand aus dem Polarisationswiderstand der elektrochemischen Umsetzung, dem Fließwiderstand der Ionen und den ohmschen Widerständen an den Elektroden zusammen. Er erhöht sich bei kleinen Ladeströmen und wenn die Batterien häufig teilentladen werden, wodurch sich die Ionendurchlässigkeit verringert.

Der Innenwiderstand der Versorgungsquelle spielt bei Konstantstromquellen und Konstantspannungsquellen eine entscheidende Rolle. Während bei Konstantspannungsquellen der Innenwiderstand gegen Null geht, geht er bei Konstantstromquellen gegen unendlich.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Innenwiderstand
Englisch: internal resistance - Ri
Veröffentlicht: 20.03.2011
Wörter: 152
Tags: #Batterien, Akkus
Links: Akku (Akkumulator), Batterie, Elektrode, EMK (Elektromotorische Kraft), Klemmenspannung