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Semantisches Web

semantic web

Die Bezeichnung Semantic Web wurde für das Web 3.0 kreiert. Beim semantischen Web handelt es sich um ein Web-Technologie bei dem die Suchmaschinen Informationen zueinander in Beziehung setzen, sie eigenständig auswerten und aus ihnen eine Bedeutung entnehmen können. Durch diesen Ansatz können wesentlich intelligentere Webservices kreiert werden.


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Die derzeitigen Web 1.0 und Web 2.0 sind Syntax-orientiert und arbeiten mit stichwortartiger Suche. Die Suchalgorithmen suchen nach dem oder den eingegebenen Suchbegriffen auf einer Website. Da aber viele Suchbegriffe mehrdeutig sind und in vollkommen unterschiedlichen Disziplinen benutzt werden, sind auch die Suchergebnisse vielfältig und bieten nicht unbedingt die Information, die sich der Suchende erhofft hat.

Die ist beim semantischen Web anders. In einem solchen Web werden die Informationen in Beziehungen zueinander gestellt, so dass der Suchende auch Sätze eingeben kann. Er kann sich beispielsweise darüber informieren welche Person das PAL-System erfunden hat. Um dies zu erreichen, stellen die Webseiten Informationen als Metatexte zur Verfügung, in denen auch die Beziehungen untereinander beschrieben sind. Entsprechende Webstandards, viele davon von W3C entwickelt, bieten die Voraussetzungen, dass die Informationen und deren Beziehungen von Computern interpretiert und ausgewertet werden können.

Erste Ansätze für mögliche Realisierungen von semantischen Webs zeigen die visuelle Suchmaschine Quintura, http://www.quintura.com, das Social Network Twine, http://www.twine.com und das mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Adaptiveblue.

Mit diesen Entwicklungen geht gleichzeitig die Personalisierung von Internetinhalten einher. Die Beobachtung, Analyse und Auswertung von Bewegungsmustern, von Vorlieben und Abneigungen der Webnutzer fließt in neue personalisierte Services ein. Als Tool für die Erfassung der Benutzerprofile hat das W3C-Konsortium die Beschreibungssprache APML spezifiziert.

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