Photoeffekt
photo effect
Der Photoeffekt ist ein physikalisches Phänomen, das erstmals 1839 von dem französischen Physiker Alexander E. Becquerel nachgewiesen wurde. Später wurde dieses Phänomen von den deutschen Physikern Heinrich Hertz und Wilhelm Hallwachs bestätigt. Daher spricht man auch vom Hallwachs-Effekt.
Der Photoeffekt ist ein lichtelektrischer Effekt bei dem aus metallischen Oberflächen Elektronen herausgelöst werden, und zwar bei Bestrahlen der Oberfläche mit Licht. Wird eine Oberfläche mit Licht bestrahlt, dann treffen Photonen auf sie und reißen Elektronen aus ihrem Verbund. Arbeitete Hallwachs noch mit Zinkplatten, so wurde bei späteren Versuchen mit dem Halbleitermaterial Selen (Se) gearbeitet und noch später wurden Germanium (Ge) und Silizium (Si) benutzt. Mit dieser Technik konnten erstmals Fotozellen, später Fotodioden und Fototransistoren hergestellt werden.


