EPA (electrostatic protected area)
Hochempfindliche elektronische Bauelemente, sogenannte Electrostatic Sensitive Devices (ESD), Baugruppen und Geräte können durch elektrostatische Entladungen (ESD) beschädigt und zerstört werden. Aus diesem Grund muss sichergestellt sein, dass im Arbeitsbereich mit solchen sensiblen Komponenten keine elektrostatische Entladungen stattfinden. Entsprechend geschützte Arbeitsbereiche nennt man Electrostatic Protected Areas (EPA).
Das Problem tritt vorwiegend an Arbeitsplätzen in der Elektronik- und Halbleiterfertigung auf und wird durch diverse Einzelmaßnahmen gelöst, die einer elektrostatische Entladung entgegenwirken. Entsprechende EPA-Arbeitsplätze sind mit ableitfähigen und geerdeten Tischbelägen, leitenden Bodenbelägen mit Erdpotentialbezugsflächen (ERP) und geerdeten Werkzeugen ausgestattet. Selbst die Kleidung der arbeitenden Personen ist aus antistatischem Material und über ein Erdungsband mit Erdpotential verbunden. Die Ableitwiderstände sind gering und alle Komponenten der elektrostatischen Schutzzone, die Arbeitsflächen, Bodenbeläge, Gehäuse, Geräte, Werkzeuge und Personen sind geerdet.
Die Industrie hat mit dem Human Body Model (HBM) ein Personenmodell entwickelt mit dem elektrostatische Entladungen über Personen simuliert werden können.


