psF (progressive segmented frame)

Als Abtastverfahren für die Videodarstellung gibt es das Zeilensprungverfahren und den Progressive Scan, die fortlaufende, kontinuierliche Bilddarstellung von oben nach unten.


Zwischen diesen zwei Verfahren besteht ein wesentlicher Unterschied. Beim Interlacing werden zwei Halbbilder mit Zeilenversatz dargestellt. Jedes Halbbild hat eine vertikale Austastlücke. Anders ist es beim Progressive Scan, das mit einem Vollbild arbeitet und nur eine vertikale Austastlücke hat. Aus diesem Grund können einige Studiogeräte aus einem Interlaced Signal nicht unbedingt eines mit Progressive Scan ableiten. Gleiches gilt für Röhrenmonitore, die ein analoges Austastsignal erzeugen.

Diese Nachteile beseitigt Progressive Segmented Frame (psF) indem es ein Vollbild in zwei Teilbilder teilt, die jedes für sich aus den ungeraden und geraden Zeilen besteht. Der Unterschied zu den Bildern im Zeilensprungverfahren besteht darin, dass die beiden Halbbilder nur eine statt zwei Bewegungsphasen pro Vollbild haben.

Durch diese Maßnahme ist 1.080psF des hochauflösenden Fernsehens HDTV kompatibel zu 1.080i, nicht aber zu 1.080p. Eine entsprechende Variante gibt es auch für Standard Definition Television (SDTV).

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Deutsch:
Englisch: progressive segmented frame - psF
Veröffentlicht: 22.01.2013
Wörter: 168
Tags: #Fernsehen
Links: 1.080 Zeilen, Austastlücke, Bild, Fernsehen, Frame