mTAN (mobile transaction number)

Die verschiedenen PIN/TAN-Verfahren für das Online-Banking - indizierte Transaktionsnummer (iTAN), elektronische Transaktionsnummer (eTAN), mobile Transaktionsnummer (mTAN) und SmartTAN - unterscheiden sich in der Sicherheit der Transaktionen.


Die mobile Transaktionsnummer (mTAN) arbeitet wie die SmartTAN mit dem Zwei-Schritt-Verfahren, bei denen die Transaktion und die Übermittlung der Transaktionsnummer (TAN) getrennt in zwei Schritten erfolgt. Beim mTAN-Verfahren erzeugt der Bank-Server vor jeder Transaktion eine passende Transaktionsnummer und sendet sie per Kurznachrichtendienst (SMS) auf das Handy des Besitzers. Daher auch die Bezeichnung smsTAN.

Übermittlung der mTAN über SMS, Foto: Postbank

Übermittlung der mTAN über SMS, Foto: Postbank

Die auf das Handy übermittelte smsTAN dient zur Freigabe einer einzigen Online-Transaktion. Danach ist sie nutzlos. Eine erhöhte Sicherheit ist dadurch gegeben, dass im Kurznachrichtendienst das Zielkonto und der Betrag übertragen werden. Dadurch kann der Kunde vor Eingabe der Transaktionsnummer überprüfen, ob sein Auftrag richtig gebucht wurde. Die mTAN ersetzt die vorgefertigte TAN-Liste und ist überall mobil verfügbar. Das mTAN-Verfahren ist dadurch wesentlich sicherer gegen Phishing und Pharming.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Mobile Transaktionsnummer
Englisch: mobile transaction number - mTAN
Veröffentlicht: 15.04.2018
Wörter: 164
Tags: #Geldverkehr
Links: eTAN (electronic transaction number), Handy, iTAN (indexed transaction number), Online-Banking, Pharming