consumerization

Verbraucher statten sich zunehmend mit modernen elektronischen Endgeräten aus, die sie privat nutzen. Da ihnen der Umgang mit den eigenen Geräten wie Smartphones, Tablet-PCs oder Notebooks vertraut ist, zielt Consumerization, zu Deutsch Konsumerisierung, darauf ab, diese modernen Geräte auch beruflich zu nutzen und in die IT-Infrastruktur des Unternehmens einzubringen.


Ein Trend in diese Richtung ist Bring your own Technology (ByoT) oder bekannter als Bring your own Device (ByoD). Bei diesem Ansatz werden die Endgeräte, die dem Arbeitnehmer gehören, in den Arbeitsprozess eingebunden. Anders ist es bei der Comsumerization, bei der der Arbeitnehmer seine eigenen Vorstellungen und Wünsche bezüglich seiner Geräteausstattung einbringt, die dann vom Unternehmen angeschafft werden.

Der generelle Vorteil der Consumerization ist darin zu sehen, dass der Benutzer hohe Freiheitsgrade genießt und weiter in vertrauter Arbeitsumgebung arbeiten kann. Auch der Einsatz der Endgeräte wird vom Arbeitnehmer bestimmt, der darüber entscheidet welche sozialen Netze er benutzt, welchen E-Mail-Client oder welche Datenablage. Für die gemeinsamen Unternehmensprojekte steht mit Cloud-Computing eine Technologie zur Verfügung, auf der alle Mitarbeiter, sowohl stationäre als auch mobile, gemeinsam Hardware-unabhängig arbeiten können.

Der Vorteil des Consumerization ist in der Dezentralisierung und Flexibilisierung der Arbeitsprozesse zu sehen. Da die Grenzen zwischen beruflicher und privater Nutzung verschwimmen, steigen die Anforderungen an die Sicherheitstechniken. Einerseits können nämlich die Unternehmen auf die Endgeräte zugreifen, andererseits birgt der Zugang der privat genutzten Geräte ein Gefährdungspotential für die Firmennetze.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Konsumerisierung
Englisch: consumerization
Veröffentlicht: 07.05.2013
Wörter: 247
Tags: #IT-Infrastruktur
Links: ByoD (bring your own device), ByoT (bring your own technology), Cloud-Computing, E-Mail-Client, Notebook