choke packet

Mit Choke Packet werden Maßnahmen gegen Netzüberlastungen bezeichnet. Da der Datenverkehr zwischen den Knotenrechnern starken Schwankungen unterworfen ist, wird mit der Technik der Choke Pockets Abhilfe geschaffen.

In verteilten Datennetzen ist der unstete Datenverkehr zwischen den Knotenrechnern, den Interface Message Processors (IMP), zu Engpässen und Datenstaus führen, wenn die Pufferspeicherkapazität der einzelnen Knotenrechner den anfallenden Traffic nicht bewältigen können. Im äußersten Fall kann es zu einem Deadlock führen. Da die Auflösung eines Deadlocks schwierig ist, versucht man, ihn von vornherein zu verhindern. Dafür gibt es mehrere Verfahren, von denen die meisten aber auch bei schwachem Verkehr greifen und damit den Datendurchsatz vermindern. Im Gegensatz zu diesen wird das Choke-Packet-Verfahren erst von einer bestimmten Verkehrsobergrenze an wirksam. Technisch wird das so gelöst, dass ein IMP-Prozessor, der die Überlastung erkennt, ein Choke Packet an den Host zurückschickt, der daraufhin seine Übertragungsgeschwindigkeit senkt. Nach Abwarten einer bestimmten Zeit wird der Traffic erneut überprüft und führt entweder zu einer weiteren Absenkung oder aber zu einer Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit.

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Deutsch:
Englisch: choke packet
Veröffentlicht: 08.11.2020
Wörter: 180
Tags: Weitverkehrsnetze
Links: Auflösung, Datendurchsatz, Deadlock, Drossel, Host