blacklist

Blacklists sind schwarze Listen oder Negativlisten auf denen Personen, Systeme, Domains oder Websites gelistet sind, die von der Kommunikation mit bestimmten Computern oder Diensten ausgeschlossen sind und sich nicht in diese einloggen können. Die blockierten Rechner und Personen werden an ihrer IP-Adresse, Benutzer-ID, am Domainnamen, der E-Mail-Adresse oder MAC-Adresse erkannt.


In der Kommunikationstechnik werden schwarze Listen zur Sperrung von E-Mail-Adressen oder Websites benutzt mit denen jugendgefährdende, rechtsradikale oder gewaltverherrlichende Schriften gemailt oder auf Websites dargestellt werden. Auch Mails oder Websites mit Spams oder solche die Viren oder Trojaner versenden werden auf solchen Negativlisten indexiert.

Die in den schwarzen Listen aufgeführten Domains werden von den Suchmaschinen nicht indexiert und sollten nach Möglichkeit nicht in den Suchergebnissen gelistet sein. Die entsprechenden Websites werden durch Filter ermittelt und von den Suchmaschinenbetreiber dauerhaft und teils auch irreversibel gelöscht, damit sie nicht nach einiger Zeit wieder in deren Caches landen. In Echtzeit abfragbare schwarze Listen, die E-Mails als Spams identifizieren, werden als Realtime Blackhole List (RBL) und DNS-based Blackhole List (DNSBL) bezeichnet.

Im Gegensatz zur Blacklist steht die Positivliste, die Whitelist, in der gültige Zertifikate eingetragen sind.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Schwarze Liste
Englisch: blacklist
Veröffentlicht: 31.05.2017
Wörter: 188
Tags: #Suchmaschine
Links: Cache, Computer, Dienst, DNSBL (DNS-based blackhole list), Domäne