X.21

In den Schnittstellen-Empfehlungen von X.21 werden sowohl die Verwendung von unsymmetrischen Signalleitungen nach X.26 (V.10, ähnlich der RS-423) als auch von symmetrischen Signalleitungen nach X.27 (V.11, ähnlich der RS-422) beschrieben.



X.21 ist der ITU-T-Standard für den Zugriff auf digitale Netze. Die X.21-Schnittstelle benutzt zur mechanischen Kopplung der Schnittstellenleitungen den 15poligen Steckverbinder nach ISO 4903. Die Stiftbelegung ist abhängig von der verwendeten Schnittstellenanordnung nach X.26 oder X.27.

Übersicht über die X.21- und X.21bis-Schnittstelle

Übersicht über die X.21- und X.21bis-Schnittstelle

X.21 gilt für alle Netzwerke mit digitalem Zugang, leitungsvermittelte Netze, datenpaketvermittelte Netze und Standleitungen. Darüber hinaus definiert X.21 die Prozeduren für leitungsvermittelte Netze.

Anschlüsse und Funktionen der X.21-Schnittstelle

Anschlüsse und Funktionen der X.21-Schnittstelle

Im Vergleich zu der V.24-Schnittstelle bietet die X.21-Schnittstelle folgende Vorteile an: höhere Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10 Mbit/s, größere überbrückbare Entfernungen bis 1200 m, wesentlich geringere Anzahl von Schnittstellenleitungen sowie die mögliche Steuerung von Verbindungsaufbau und -abbau durch die Schnittstellensignale.

Die funktionellen Eigenschaften sind in der Empfehlung X.24 beschrieben. Funktional ist X.21 mit einem Call Collision ausgestattet: Trifft zum Zeitpunkt der Herstellung eines abgehenden Gespräches ein anderes Gespräch ein, so wird das eintreffende Gespräch abgewiesen und das abgehende weitergeschaltet.

ITU-T-Dokumente und weitere Informationen zu X.21 unter: http://www.itu.int/ITU-T/index.html


Informationen zum Artikel
Deutsch: X.21
Englisch: X.21
Veröffentlicht: 23.04.2013
Wörter: 213
Tags: #Datenkommunikations-Schnittstellen
Links: Digital, Information, ISO (international organization for standardization), Kollision, Kopplung