Wortorganisierter Speicher

Speicher unterscheiden sich hinsichtlich der Organisationsform in wortorganisierte Speicher und blockorganisierte Speicher. Wortorganisierte Speicher können einen wahlfreien Zugriff haben, aber ebenso einen quasi-wahlfreien, direkten oder impliziten Zugriff.

Beim wahlfreien Zugriff wie bei RAMs oder ROMs ist die Zugriffszeit auf die in Gruppen adressierbaren Speicherelemente immer gleich lang sind, was mit dem festverdrahteten Adressierungsmechanismus zusammenhängt. Der wahlfreie Zugriff kann auch inhaltsadressiert sein wie beim Assoziativspeicher.

Der quasi-wahlfreie Zugriff ist einer der zeitlich adressiert wird. Bei diesem Zugriffsverfahren kann auf die Speicherplätze in beliebiger Reihenfolge zugegriffen werden. Dadurch sind die Zugriffszeiten variabel. Ein Beispiel für Speicher mit quasi-wahlfreiem Zugriff sind Blasenspeicher.

Von direktem Zugriff spricht man bei Registern, den Kleinstspeichern, die die Information unmittelbar der Zentraleinheit zur Verfügung stellen. Da sie in der Regel nur ein Datenwort speichern, ist auch keine Selektion und Adressierung möglich.

Ein impliziter Zugriff liegt dann vor, wenn die Information nur an einem implizit vorgegebenen Speicherplatz zur Verfügung steht. Zu dieser Speichergruppe gehören FIFO-Speicher und die Stackspeicher.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Wortorganisierter Speicher
Englisch: word organized memory
Veröffentlicht: 03.01.2012
Wörter: 167
Tags: Hauptspeicher
Links: Adressierung, Assoziativspeicher, Blasenspeicher, Blockorganisierter Speicher, CPU (central processing unit)