Windows Vista

Windows Vista ist das Nachfolge-Betriebssystem von Windows XP und kommt 2007 in den Handel. Bei Windows Vista hat Microsoft besonderen Wert auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit gelegt, auf mehr Bedienkomfort, auf eine erhöhte Sicherheit und bessere Schutzfunktionen, auf wesentlich umfangreichere Suchfunktionen und eine umfassendere Dateiverwaltung über den Explorer und den Internet Explorer.


Windows Vista wird in verschiedenen Versionen für Privatbenutzer, mittelständige Betriebe und Großkunden angeboten. Alle Ausführungen stehen in 32- und 64-Bit-Versionen zur Verfügung.

Die Benutzerfreundlichkeit zeigt sich in der neuen Benutzeroberfläche, Windows Aero, die mit grafischen Effekten, Transparenzen, flüssigen Animationen und skalierbaren Anwendungsfenstern besser verwaltbar ist und mehr Übersichtlichkeit bietet. Windows Aero ist eine Umgebung mit einem zusätzlichen Grad an visueller Ausgereiftheit, die reaktionsschneller und verwaltbarer ist und Windows-Benutzern mehr Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit bietet. Mit .NET Framework 3.0 steht eine auf .NET basierende Programmierschnittstelle für die Anwendungsprogrammierung zur Verfügung.

Die wesentlich umfangreicheren und erweiterten Suchfunktionen für Ordner, Dokumente und Dateien stellen die Suchergebnisse sofort dar. Für eine detaillierte Suche stehen Filterfunktionen zur Verfügung, mit denen nach semantischen Zusammenhängen gesucht werden kann. Die Suchergebnisse können in speziellen Suchordnern abgelegt werden, die unabhängig von dem Ursprungsordner verwaltet werden.

Ein wesentliches Augenmerk von Windows Vista gilt der Sicherheit und dem verbesserten Schutz gegen Malware wie Viren, Würmer und Spyware. Es gibt diverse Sicherheitsmechanismen, die flexibel und lernfähig auf unterschiedliche Bedrohungsszenarien reagieren. Die diversen Abwehrstrategien arbeiten parallel und dezental und überprüfen u.a. Programme während der Installation, ob diese keine Gefahr für den Computer darstellen, oder sie geben Alarm, wenn Grundeinstellungen geändert werden sollen. Weitere Sicherheitsmaßnahmen von Windows Vista sind ein Mikrochip mit dem die aktive Soft- und Hardware überwacht wird, bekannt aus anderen Techniken als Trusted Platform Module (TPM), der Bitlocker, der in bestimmten Versionen eine Festplattenverschlüsselung bietet, das Auslesen von Festplatten verhindert und wichtige Systemdateien an verschiedenen Stellen des Speichers ablegt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Windows Vista
Englisch: Windows Vista
Veröffentlicht: 16.02.2007
Wörter: 323
Tags: #Betriebssysteme
Links: .NET, Alarm, Animation, API (application programming interface), Benutzerfreundlichkeit