WiMAX-Netz

Ein WiMAX-Netz ist ein zellulares Netz, vergleichbar dem GSM-Netz, allerdings mit einer flacheren Netzstruktur. Die Kommunikation in einem solchen Netz arbeitet mit dem IP-Protokoll, wodurch die Dienste eine definierte Dienstgüte (QoS) haben. Außerdem können alle bekannten IP-Komponenten benutzt werden.


Die drei wesentlichen Komponenten eines WiMAX-Netzes sind der Subscriber, also der Dienst-Teilnehmer, die Basisstation und das Switching-Center.

Beim Subscriber kann es sich um eine ortsfeste aber auch mobile Station handeln. Die ortsfesten und mobilen Stationen sind über Sichtverbindungen mit den Basisstationen (BS) verbunden und können Dienste anfordern. Die lokale Verteilung der Dienste innerhalb des Gebäudes obliegt dem Subscriber. Diese kann über drahtlos über WLANs oder über die gebäudeinterne Verkabelung erfolgen.

Infrastruktur 
   eines WiMAX-Netzes

Infrastruktur eines WiMAX-Netzes

Die Basisstation empfängt die Sende-Anforderungen der Subscriber und sendet diese an das Switching-Center. Sie sorgt für die funktechnische Abdeckung eines bestimmten Bereichs. Bei WiMAX oder Fixed-WiMAX mit Sichtverbindung kann die Funkzelle eine Größe von bis zu 30 km haben, bei Mobile-WiMAX liegt der Funkzellendurchmesser zwischen 1 km und 4 km. Die Basisstation bildet den Übergang hin zu globalen Netzen, dem Internet oder dem Fernsprechnetz.

WiMax-Empfangsstation für den Innenbereich, 
   Foto: Siemens

WiMax-Empfangsstation für den Innenbereich, Foto: Siemens

Das Switching-Center stellt den Dienst für den Subscriber bereit, der dann über die Basisstation an diesen übertragen wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: WiMAX-Netz
Englisch: WiMAX network
Veröffentlicht: 03.05.2013
Wörter: 213
Tags: #Funktechniken in Anschlussnetzen
Links: Basisstation, Dienst, Fernsprechnetz, Funkzelle, GAN (global area network)