Wellenlängen-Switching

Das Wellenlängen-Switching, auch als Lambda-Switching oder Photonic-Switching bezeichnet, ist eine Schlüsseltechnik für die Vermittlungstechniken in einem optischen Transportnetz (OTN) und damit auch in Carrier-Ethernet. Weitere sind das Sub-Wellenlängen-Switching und das Ethernet-Tunnel-Switching.

Mit dem Wellenlängen-Switching können einzelne Wellenlängen eines eingehenden Lichtwellenleiters auf mehrere andere Wellenlängen eines ausgehenden Lichtwellenleiters geschaltet werden. In Verbindung mit der DWDM-Technik, mit der der Lichtstrahl in über 100 separate Wellenlängen aufgeteilt werden kann, wird mit dem Lambda-Switching ein virtueller Lichtpfad aufgebaut, vergleichbar einer virtuellen Verbindung. Lambda-Switching entspricht als Routingtechnik dem traditionellen Routing und Switching. Die Lambda-Router sind die Knoten an den Verbindungspunkten und werden durch die optischen Crossconnect (OXC) oder optische Add/Drop-Multiplexer (OADM) gebildet. Sie schalten eine einzelne Wellenlänge des Lichts aus einem spezifischen Lichtwellenleiter und auf einen anderen Pfad.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Wellenlängen-Switching
Englisch: wavelength switching
Veröffentlicht: 10.08.2007
Wörter: 134
Tags: #Strukturen von optischen Netzen
Links: ADM (add/drop multiplexer), Carrier-Ethernet, DWDM (dense wavelength division multiplexing), Knoten, LwL (Lichtwellenleiter)