Weißes Rauschen

Weißes Rauschen ist durch eine frequenzunabhängige Rauschdichte gekennzeichnet, die Rauschenergie ist konstant über alle Frequenzen verteilt. Das bedeutet, dass beispielsweise das weiße Rauschen für den Frequenzbereich von 1 kHz bis 2 kHz genau so groß ist, wie das für den Frequenzbereich zwischen 23 kHz und 24 kHz. Da es keinen frequenzmäßigen Abfall aufweist, hat es 0 dB/ Oktave.

Weißes Rauschen, das auch als Widerstandsrauschen bezeichnet wird, wurde von dem amerikanischen Physiker Johnson verifiziert und heißt daher auch Johnson-Rauschen.

Rauscharten und deren frequenzmäßige Energiedichte

Rauscharten und deren frequenzmäßige Energiedichte

Das weiße Rauschen begrenzt nach dem Shanon-Theorem die Übertragungsbandbreite eines Übertragungskanals.

Weißes Rauschen kann von Funktionsgeneratoren, Synthesizern und Rauschgeneratoren erzeugt werden und wird u.a. in der Audiotechnik für spezielle Effekte und Rauschhinterlegungen eingesetzt. Es wird u.a. für die Messung und Testung von Audio-Vierpolen benutzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Weißes Rauschen
Englisch: white noise
Veröffentlicht: 14.01.2015
Wörter: 132
Tags: #Elektronik-Grundlagen
Links: Audio, dB (decibel), Frequenz, Frequenzbereich, Funktionsgenerator