WWDM (wide wavelength division multiplexing)

Wellenlängenmultiplex (WDM) dient der Erhöhung der Übertragungskapazität von Lichtwellenleitern. Das Breitwellenlängen-Multiplexing, Wide Wavelength Division Multiplexing (WWDM), arbeitet im zweiten optischen Fenster 1.310 nm.

Die Kanalabstände von Wide Wavelength Division Multiplexing (WWDM) betragen 50 nm und mehr. Jeder Kanalabstand von mehr als 50 nm wird als Breitwellenlängen-Multiplexing bezeichnet. Zur Übertragung wird das erste optische Fenster bei 1.310 nm benutzt, allerdings auch das zweite optische Fenster bei 1.550 nm. Die beiden Wellenlängen hängen mit dem frühesten WDM-Plan zusammen, der nur diese beiden Wellenlängen umfasste. Im Unterschied dazu arbeitet Coarse Wavelength Division Multiplexing (CWDM) mit einem Kanalabstand von 20 nm.

Breitwellenlängen-Multiplexing wurde im Rahmen der 10-Gigabit-Ethernet-Standardisierung, 10GbE, diskutiert. Eingesetzt wird die WWDM-Technik u.a. in der nicht standardisierten 10GbE-Schnittstelle 10GBase-EX4.

Informationen zum Artikel
Deutsch: WWDM-Verfahren
Englisch: wide wavelength division multiplexing - WWDM
Veröffentlicht: 05.11.2020
Wörter: 122
Tags: ON-Strukturen
Links: 10GbE-Schnittstelle, 10-Gigabit-Ethernet, CWDM (coarse wavelength division multiplexing), Kanalabstand, LwL (Lichtwellenleiter)