WPC (wireless power consortium)

Die drahtlose Energieübertragung gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird, zumindest was die induktive Energieübertragung nach dem Prinzip der magnetischen Induktion betrifft, vom Wireless Power Consortium (WPC) vorangetrieben.


Wireless Power Consortium ist eine Organisation mit über 120 Mitgliedsfirmen (2013), die die induktive drahtlose Energieübertragung fördern, Verfahren und Standards wie den Qi-Standards entwickeln, die Herstellerprodukte auf Kompatibilität testen, die Mitgliedsfirmen schulen und unterstützen. Eine weitere Organisation ist die Alliance for Wireless Power (A4WP). Zu den WPC-Unternehmen gehören Chiphersteller u.a. NEC, Toshiba, Texas Instruments, Infrastruktur-Anbieter, Hersteller von Mobilgeräten wie Toshiba, HTC, Nokia, Motorola usw. desweiteren Netzwerkprovider, Firmen der Wireless Power Technology und einige andere.

Wireless 
   Power Charging Coil (WPCC), Foto: katalog.we-online.de

Wireless Power Charging Coil (WPCC), Foto: katalog.we-online.de

Die induktive Energieübertragung basiert auf der Induktion zwischen zwei Spulen: Einer primären und einer sekundären Spule. Dabei erzeugt das magnetische Feld, das zwischen Primär- und Sekundärspule konzentriert ist, in der Sekundärspule eine Induktionsspannung, die zur Aufladung von Akkus von Mobilgeräten genutzt werden kann. Die Frequenzen für die induktive Übertragung liegen zwischen 100 kHz und 205 kHz. Bei dem WPC-Konzept kann jeder Sender nur einen Empfänger bedienen. Die übertragene Leistung ist in Leistungsklassen von 5 W und 15 W eingeteilt. Für die Ladung von Elektromobilen und kabellosen Küchen ist eine Leistungsklasse von 2,4 kW geplant. Weitere geplante Leistungsklassen sind 200 W und 800 W.

http://www.wirelesspowerconsortium.com

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: wireless power consortium - WPC
Veröffentlicht: 19.07.2017
Wörter: 231
Tags: #Gremien, Organisationen
Links: A4WP (alliance for wireless power), Akku (Akkumulator), Empfänger, Frequenz, Kilohertz