Virtuelles Rechenzentrum

Ein virtuelles Rechenzentrum, Virtual Data Center (VDC), manchmal auch als Software Defined Data Center (SDDC) bezeichnet, ist ein konzeptionelles Modell bei dem das Rechenzentrum als Dienst für einen einzelnen Computer gesehen wird. In einem virtuellen Rechenzentrum werden die dahinter liegenden Hardware- und Software-Ressourcen virtualisiert.


Bei den VDC-Varianten kann es sich um solche für Grid-Computing, Utility-Computing, Cloud-Computing oder andere Computing-Konzepte handeln. Von der Performance her sind Virtual Data Center äußerst effizient und produktiv. Das bezieht sich gleichermaßen auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen und den Leistungsverbrauch. Sie können sich dynamisch auf sich ändernde Computing-Anforderungen anpassen.

Neben den erwähnten Punkten spielen die Geschäftskontinuität, das Desaster-Recovery, eine hohe Verfügbarkeit, der Lastausgleich und andere Aspekte eine entscheidende Rolle. Ein Ziel des Resource Managements von Virtual Data Center ist die Kostenreduzierung, ein weiteres die Beibehaltung von vereinbarten Dienstgüten (QoS) für jeden einzelnen Benutzer. Diese Aspekte können durch eigene Server und Application Server nicht hinreichend erfüllt werden. Anders ist es bei Virtual Data Center wo die Verfügbarkeit und Geschäftskontinuität von einer Virtual Machine (VM) von einem reservierten Blade ausgeführt wird. Eine solche Maschine steht für die direkte Migration und kann die Anwendungen von einem physikalischen Server auf einen anderen übertragen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Virtuelles Rechenzentrum
Englisch: virtual data center - VDC
Veröffentlicht: 28.10.2015
Wörter: 213
Tags: #RZ-Infrastruktur
Links: Anwendungsserver, Aspekt, Blade, Cloud-Computing, Computer