Virtueller Server

Virtuelle Server sind im Gegensatz zu konventionellen Servern lediglich virtuell vorhanden. Es ist keine Server-Hardware, sondern ein Teil eines Servers, der für einen bestimmten Kunden oder eine Anwendung genutzt wird, also eine Servervirtualisierung.


Der virtuelle Server ist kundenspezifisch konfiguriert, das bedeutet, das Betriebssystem und die Hardware sind auf die Kundenbelange zugeschnitten, und werden gegen Gebühr an Kunden vermietet. Virtuelle Server teilen sich somit einen Hardware-Server und dessen Serverleistung.

Modell der 
   Servervirtualisierung

Modell der Servervirtualisierung

Virtuelle Server werden auf leistungsstarken Servern eingerichtet und können alle Serverleitungen nutzen. Sie sind allerdings autark und ihre Leistung in Bezug auf die Rechenleistung und die Speicherkapazität abhängig von der Kundenkonfiguration. Wie reale Server können auch virtuelle Server für das Webhosting oder als Server für standortunabhängigen Zugriff. Außerdem kann der Kunde über seinen Rootzugriff eigene Anwendungsprogramme auf seinem virtuellen Server installieren und ihn autark administrieren. Der Vorteil von virtuellen Servern liegt in der Kostenersparnis für leistungsstarke Hardware und dem Aufwand für regelmäßige Software-Updates.

Virtuelle Server arbeiten mit Virtualisierungssoftware von Microsoft, so beim Microsoft Virtual Server, oder mit einer Virtualisierungssoftware für Linux, wie bei Linux Virtual Server. Über diese Software können virtuelle Maschinen kreiert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Virtueller Server
Englisch: virtual server
Veröffentlicht: 28.08.2011
Wörter: 200
Tags: #Computer- Ausführungen
Links: Anwendungsprogramm, Aufwand, BS (Betriebssystem), Hardware, Leistung