Videoformat

Bedingt durch die klassische analoge Videotechnik kann man bei den Videoformaten zwischen solchen unterscheiden, die als Analogsignale in der Studio-, Speicherungs-, Übertragungs- und Darstellungstechnik vorkommen und anderen, die als Digitalsignale komprimiert, übertragen und dargestellt werden. Zu den Erstgenannten gehören die Signale des Komponentenvideos mit RGB als typischem Vertreter, YUV, das Luminanzsignal mit zwei Farbdifferenzsignalen, Y/C-Video mit getrennten Luminanz- und Chrominanzanteilen und Composite Videos mit FBAS. Zwischen den verschiedenen Videoformaten bestehen unmittelbare Zusammenhänge, so lässt sich aus dem RGB-Signal durch eine mathematische Verbindung das YUV-Signal ableiten und daraus das Y/C-Signal, das wiederum die Basis für das FBAS-Signal darstellt.


Die Qualität der Videospeicherung hängt von dem Einsatzgebiet ab und damit von dem speicherbaren Videoformat. Für professionelle Anwendungen, die die Videosignale in YUV speichern, gibt es für die analoge Aufzeichnung Betacam. Y/C-Video für hohe Konsumansprüche kann mit S-VHS und Hi8 gespeichert werden. Und für die allgemeine Konsumelektronik gibt es VHS und Video-8.

Videoformate von der Aufnahme bis zur Wiedergabe

Videoformate von der Aufnahme bis zur Wiedergabe

Außerdem spielen spezielle Videoformate bei der Speicherung von Video auf Compact Discs (CD) oder DVDs eine wesentliche Rolle.

Bei Digitalvideos sind für die Videodateiformate die Videokompression, das Streaming und die Darstelldateiformate ausschlaggebend. Hierbei geht es um MPEG, DivX, Advanced Video Coding (AVC), H.261, H.263, H.264/AVC, QuickTime, Audio Video Interleave (AVI) und Windows Media Video (WMV), des Weiteren um das Common Intermediate Format (CIF), um Quarter Common Intermediate Format (QCIF) und HDTV.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Videoformat
Englisch: video format
Veröffentlicht: 12.09.2004
Wörter: 244
Tags: #Video
Links: Analog, AVC (advanced video coding), AVI (audio video interleave), Betacam, CD (compact disc)