Verteilungsnetz

Elektrizitätsversorgungsnetze sind hierarchisch organisiert. Es gibt Niederspannungsnetze, Mittelspannungsnetze und Hochspannungsnetze. Während letztere für die Überlandübertragung konzipiert sind, versorgen die Mittelspannungsnetze größere Industriekunden und große regionale Versorgungseinrichtungen und die Niederspannungsnetze als Verteilungsnetze die Endverbraucher in einem regionalen Bereich.

Verteilungsnetze werden von Verteilungsnetzbetreiber (VNB) betrieben, betreut und gewartet. Über sie werden die Kunden direkt mit Drehstrom versorgt. Die Verteilungsnetzbetreiber bekommen ihren Strom von den Umspannstationen, von anderen Verteilungsnetzbetreibern oder auch von Endverbraucher, die ihren Strom in das Netz einspeisen. Dabei kann es sich um Strom aus regenerativen Energie, aus Windkraftanlagen, Biogasanlagen, Wasserkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen handeln. An ein solches Niederspannungsverteilungsnetz können auch Batteriebanken oder Quartierspeicher als Energiepuffer angeschlossen sein. Durch den Energieaustausch mit anderen Verteilungsnetzbetreibern werden die Stabilität und die Zuverlässigkeit der Versorgungsspannung sichergestellt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Verteilungsnetz
Englisch: distribution network
Veröffentlicht: 10.06.2020
Wörter: 129
Tags: Niederspannungsnetz
Links: Batteriebank, Drehstrom, Mittelspannung, Photovoltaikanlage (PVA), Quartierspeicher