Verbindungsorientierter Dienst

Ein verbindungsorientierter Dienst, Connection Oriented Network Service (CONS), besteht dann, wenn Subsysteme eine logische Verbindung ( Sitzung) aufgebaut haben und über längere Zeit über die darunter liegenden Schichten Informationen austauschen.

Die verbindungsorientierte Betriebsart (Connection Mode) basiert auf Virtual Circuit (VC), die zur Abwicklung der Kommunikation aufgebaut werden. Diese Betriebsart wird üblicherweise in Weitverkehrsnetzen angewandt und hat den Vorteil, dass alle Datenpakete in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ankommen, keine Datenpakete verloren gehen und dass das Netz nicht mit unzustellbaren Datenpaketen belastet wird. TCP/IP ist ein Beispiel für einen verbindungsorientierten Dienst.

Alternativ zu den verbindungsorientierten Diensten gibt es die verbindungslosen Dienste (CLNS), die mit Datagrammen arbeiten und nach dem Prinzip des Best Effort Delivery die Datagramme abliefern.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Verbindungsorientierter Dienst
Englisch: connection oriented network service - CONS
Veröffentlicht: 03.09.2019
Wörter: 120
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Best-Effort-Prinzip, Datagramm, Datenpaket, Dienst, Empfänger