VTCR (variable track capacity recording)

Ein wichtiger Aspekt der Aufzeichnungsverfahren von Festplatten ist die Kapazitätsoptimierung. Die optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Speicherkapazität. Das Variable Track Capacity Recording (VTCR), das aus den 80er Jahren stammt, optimiert die Spuren indem es mit variablen Sektoren arbeitet.

Da die äußeren Spuren einer Festplatte aber wesentlich länger sind als die inneren, geht durch gleichlange Sektoren Speicherkapazität verloren. Diesen Nachteil behebt das VTCR-Verfahren, das auf den äußeren Spuren mehr Sektoren einfügt, als auf den inneren. Dadurch wird die Aufzeichnungsdichte auf den äußeren Spuren erhöht und die Speicherkapazität besser ausgenutzt. Das Verfahren achtet auf eine größtmögliche Aufzeichnungsdichte unabhängig vom Plattenradius.

Der Unterschied in der Spurlänge zwischen den inneren und den äußeren Spuren ist beträchtlich und liegt bei einem Faktor von über 1:2. Das bedeutet, dass die äußeren Spuren mindestens doppelt so lang sind, wie die inneren.

Da das VTCR-Verfahren die Sektorenlänge aber nicht von Spur zu Spur ändern kann, weil die Spuren nicht lang genug sind um einen weiteren Sektor aufzunehmen, wurde das VTCR-Verfahren um das Zone Bit Recording (ZBR) erweitert.

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Deutsch:
Englisch: variable track capacity recording - VTCR
Veröffentlicht: 18.04.2017
Wörter: 189
Tags: Disketten, Festplatten
Links: Aspekt, Aufzeichnungsdichte, Aufzeichnungsverfahren, Festplatte, Kapazität