VPC (virtual private cloud)

Bei einer Virtual Private Cloud (VPC) wird in der Multi-Tenant-Architektur der Public Cloud eines Cloud Service Providers ein Teilbereich für das Private Cloud Computing benutzt.


Die Vorteile liegen darin, dass Unternehmen mit einer Private Cloud arbeiten und gleichzeitig die Ressourcen der Public Cloud nutzen können. Sie haben zudem eine isolierte Umgebung in der sie eigene Arbeiten ausführen können.

Zwischen einer Private Cloud und einer Virtual Private Cloud besteht insofern ein Unterschied als dass bei einer Private Cloud die IT-Abteilung des Unternehmens der Service Provider ist, den die einzelnen Geschäftsbereiche nutzen können. Sie ist als Service Provider verantwortlich für den Infrastructure-as-a-Service (IaaS). Sie muss dafür sorgen, dass die Daten der verschiedenen Kunden sicher übertragen werden, die Sicherheitsrichtlinien unter Einsatz von Verschlüsselungsverfahren, Tunneling-Techniken und private IP-Adressierung eingehalten werden. Die Benutzer von Virtual Private Clouds bestimmen ihre Netzwerkkomponenten mit ihren IP-Adressen und steuern und verwalten ihre Netzwerke und Subnetze direkt.

Bei der Virtual Private Cloud hingegen werden die Cloud-Services von einem Cloud-Service-Provider angeboten. Virtual Private Clouds können auch in eine hybride Umgebung wie in eine Hybrid Cloud eingebunden werden.

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Deutsch:
Englisch: virtual private cloud - VPC
Veröffentlicht: 05.06.2019
Wörter: 186
Tags: #IT-Infrastruktur
Links: CSP (cloud service provider), Daten, Hybrid-Cloud, IaaS (infrastructure as a service), IP-Adresse