VGA (variable gain amplifier)

Verstärker mit variabler Verstärkung werden als Variable Gain Amplifier (VGA) oder Voltage Controlled Amplifier (VCA) bezeichnet. Sie werden überall dort eingesetzt, wo die Verstärkung an sich ändernde Bedingungen angepasst werden muss. An höhere oder niedrigere Empfangsfeldstärken, an leisere oder lautere Umgebungsbedingungen, an gestörte Übertragungen oder Übertragungsverluste, an helle oder dunkle Räume, und an vieles andere mehr.


In all diesen Fällen sorgt ein Verstärker mit variabler Verstärkung für die entsprechende Anpassung, ein Verstärker mit fest eingestellter Verstärkung könnte diese Anforderungen nicht erfüllen.

Ein Variable Gain Amplifier ist eine elektronische Schaltung, deren aktive Verstärkungskomponenten in ihrem Verstärkungsverhalten durch physikalische Größen gesteuert werden können. Ist beispielsweise die Empfangsfeldstärke eines HF- oder Satellitenempfangsteils sehr gering, so dass das detektierte Signal nur gestört empfangen werden kann, dann wird aus der Feldstärke ein Regelsignal gewonnen, mit dem der HF-Verstäker nachgeregelt werden kann.

Variable Gain Amplifier gibt es für Nieder- und Hochfrequenz, als Kleinsignal- und als Leistungsverstärker. Werden sie digital gesteuert, dann nennt man sie Digital Variable Gain Amplifier (DVGA).

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Deutsch:
Englisch: variable gain amplifier - VGA
Veröffentlicht: 07.04.2013
Wörter: 190
Tags: #Analogschaltungen
Links: Anpassung, Digital, DVGA (digital variable gain amplifier), Empfangsfeldstärke, Feldstärke