VFIR (very fast infrared)

Very Fast Infrared (VFIR) ist eine IrDA-Technik für Punkt-zu-Punkt-Übertragungen. Die von der Infrared Data Association (IrDA) festgelegten Spezifikationen für die Infrarot-Übertragung wurden in den 90er Jahren von 115 kbit/s auf 4 Mbit/s für Fast Infrared (FIR) gesteigert.


1999 wurde diese Datenrate mit Very Fast Infrared auf 16 Mbit/s vervierfacht. Zudem wurde die Reichweite, die eine Sichtverbindung (LOS) voraussetzt, auf acht Meter erhöht. Die Datenrate ist sehr stark abhängig von der Entfernung und beträgt bei vier Meter 4 Mbit/s. Später wurde Ultra Fast Infrared (UFIR) mit einer Datenrate von 96 Mbit/s und Giga-Infrared (Giga-IR) mit Datenraten von 512 Mbit/s und 1 Gbit/s eingeführt.

Protokollschichten von IrDA

Protokollschichten von IrDA

Very Fast Infrared benutzt als Codierung Non Return to Zero Inverted (NRZ-I), es hat eine zyklische Blockprüfung mit 32 Bit und eine maximale Framelänge von 2 kB. Der VFIR-Protokollstack besteht aus drei Protokollen: Dem IrDA Link Access Protocol (IrLAP), das die Infrarot-Verbindung herstellt und während der gesamten Session überwacht, dem IrDA Link Management Protocol (IrLMP), das Netzwerkdienste wie das Drucken oder Faxen unterstützt, und dem IrDA Transport Protocol (IrTP), das mehrere Datenströme gleichzeitig verwalten kann.

Es handelt sich um den gleichen Protokollstack, den auch Fast Infrared (FIR) benutzt. Dadurch ist VFIR rückwärtskompatibel zu Fast Infrared.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: very fast infrared - VFIR
Veröffentlicht: 19.04.2013
Wörter: 212
Tags: #Infrarot-LANs
Links: Bit (binary digit), Codierung, Daten, Datenrate, Datenstrom