VFD (vacuum fluorescence display)

Vacuum Fluorescence Display (VFD) ist eine selbstemittierende Displaytechnik, die das Prinzip der Kathodenstrahlröhre (CRT) in jedem einzelnen Bildpunkt realisiert.

Aufbau des VFD-Displays mit Kathode, Gitter und Anode

Aufbau des VFD-Displays mit Kathode, Gitter und Anode

Die Lichtemission erfolgt durch Elektronen, die in einer beheizten Kathode freigesetzt und in einer Kathoden-Gitter-Anoden-Konstruktion zur Anode hin beschleunigt werden. Auf der Anode befinden sich die Phosphore, die beim Auftreffen der Elektronen Licht emittieren. Das Gitter zwischen Kathode und Anode hat eine Spannung von ca. 50 V, die der Steuerung und Beschleunigung dienen. Die Anodenspannung beträgt 100 V.

VFD-Textmodul von Noritake

VFD-Textmodul von Noritake

Da die Phosphore auf der Seite liegen die dem Betrachter zugewandt ist, ist die Leuchtdichte sehr hoch und erreicht Werte von 10.000 cd/qm. VFD-Displays haben neben der hohen Leuchtdichte einen großen Betrachtungswinkel und einen ausgezeichneten Kontrast.

Informationen zum Artikel
Deutsch: VFD-Display
Englisch: vacuum fluorescence display - VFD
Veröffentlicht: 03.03.2008
Wörter: 123
Tags: #Displays
Links: Betrachtungswinkel, Bildschirm, Candela, Fluoreszenz, Kathodenstrahlröhre