UTM (unified threat management)

Unified Threat Management (UTM) ist ein multifunktionales Sicherheitskonzept mit dem unternehmensspezifische Sicherheitsstrategien im Unternehmensnetz durchgesetzt werden können. Unter dieser integrativen Sicherheitsinfrastruktur werden die unterschiedlichen Sicherheitstechniken und -funktionen gebündelt.


Der Hintergrund ist der, dass alle Komponenten und Dienste eines IT-Systems Angriffen ausgesetzt sind: Router und Firewalls, File- und Application-Server, Web- und Datenbankserver. Es kann sich dabei gleichermaßen um stationäre Stationen oder mobile Endgeräte handeln. Mit der integrativen Sicherheitsinfrastruktur sollen Angriffe, Datendiebstahl, Spams, Viren und Würmer, trojanische Pferde und andere Attacken kontrollierbar werden.

Das UTM-Management setzt auf eine Service-orientierte Sicherheitsarchitektur (SSOA) und zielt auf eine bedarfsgerechte Nutzung der Sicherheitsfunktionen, in die alle Dienste eingebunden werden: E-Mails und Filetransfer, Kurznachrichtendienste, Anwendungs- und Webserver, die Datenintegration und weitere Dienste. Realisiert werden entsprechende Ansätze durch UTM-Appliances, die die verschiedenen Sicherheitslösungen in einer Box integrieren. Dazu gehören die Funktionen von Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS), Intrusion Prevention Systems (IPS) und Antiviren-Gateways.

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Deutsch:
Englisch: unified threat management - UTM
Veröffentlicht: 09.08.2009
Wörter: 153
Tags: #Netzwerk-Sicherheitskonzepte
Links: Angriff, Bedrohung, Box, Dienst, E-mail (electronic mail)