Thin Provisioning

Thin Provisioning (TP) ist ein bedarfsorientiertes Verfahren der Speicherzuweisung. Bei diesem Verfahren wird die Speicherkapazität erst dann zugeteilt, wenn die Anwendung sie benötigt. Das setzt voraus, dass die Speicher nicht vollständig verplant sind und nicht belegte Speicherbereiche verschoben oder zugewiesen werden können.


Thin Provisioning erhöht dadurch die Auslastung der Speicher in Speichernetzen (SAN) und reduziert den tatsächlichen Speicherbedarf und die damit in Zusammenhang stehenden Kosten. Beim Thin Provisioning kann der Administrator oder das Speichersystem selbst dem Server die benötigte Speicherkapazität zuweisen. Der Speicherplatz kann flexibel zwischen den verschiedenen Anwendungen zugeteilt werden, und zwar so, dass jede Anwendung mit einem Minimum an Speicherplatz arbeiten muss. Die Zuteilung erfolgt nicht nach dem zur Verfügung stehenden Speicherplatz, sondern nach dem Füllgrad. Fehlender Speicherplatz wird durch Speicherkapazitäten aus einem Speicherpool kompensiert.

Anders ist es beim Thick Provisioning bei dem möglichst viel Speicherkapazität zugeteilt wird, mehr als benötigt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Thin Provisioning
Englisch: thin provisioning - TP
Veröffentlicht: 19.12.2017
Wörter: 157
Tags: #Speichertechnik
Links: administrator, allocation, Füllgrad, provisioning, Server