Telemonitoring

Telemonitoring ist eine in der Telemedizin eingesetzte Technik für die Patientenfernüberwachung von chronisch kranken Patienten. Beim Telemonitoring werden medizinische Werte der Patienten in ihrem privaten Umfeld kontinuierlich diagnostiziert, überwacht und an eine zentrale Stelle übertragen.

Die Überwachung ist weder ort- noch zeitgebunden; die erfassten Daten werden über vorhandene Kommunikationsnetze oder über das Internet of Medical Things (IoMT) an ein Krankenhaus übermittelt, wo sie in entsprechenden Informationssystemen verarbeitet, diagnostiziert und archiviert werden. Die Ergebnisse fließen in die Therapie ein.

Das Telemonitoring erfolgt beim Patienten vor Ort. Über entsprechende Messgeräte wie EKG- und Dialyse-Geräte werden bestimmte Vitaldaten wie der Blutdruck, die Herzfrequenz, die Körpertemperatur oder der Blutzucker erfasst und an die betreuende Stelle übertragen. Werden vorher festgelegte Grenzwerte überschritten, wird automatisch ein Alarm ausgelöst und es werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Der Vorteil des Telemonitorings besteht darin, dass der Patient kontinuierlich mit geringem Personalaufwand im eigenen Umfeld überwacht werden kann. Die Erfassung der Patientendaten kann über entsprechende Messgeräte erfolgen oder auch über Smart Wearables. Für die Übertragung der Daten stehen die genannten Netzwerke zur Verfügung, aber auch Mobilfunknetze, VPNs oder das Internet of Things (IoT).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Telemonitoring
Englisch: telemonitoring
Veröffentlicht: 20.02.2017
Wörter: 201
Tags: Medizintechnik
Links: Alarm, Daten, IoT (Internet of things), IoMT (Internet of medical things), Kommunikationsnetz