Teilstreckennetz

Teilstreckennetze bestehen aus einer mehr oder weniger großen Anzahl beliebig strukturierter und miteinander verbundener Knotenrechner. Die zwischen den Datenendeinrichtungen (DEE), der Datenquelle und Datensenke, übertragenen Nachrichten werden indirekt übertragen, und zwar von Knoten zu Knoten. Diese Netzkonfiguration wird in Weitverkehrsnetzen (WAN) eingesetzt und arbeitet mit Datenpaketvermittlung.


Im Teilstreckenbetrieb wird eine Nachricht oder Nachrichtenteile nacheinander über mehrere Teilstrecken hinweg im Store-and-Forward-Verfahren transportiert. Da die Entfernungen zwischen den Endpunkten in der Regel sehr groß sein können und viele Knoten zwischengeschaltet sind, spielen das Routing und die Nutzung der Netzwerkressourcen eine entscheidende Rolle. Zur Bestimmung der optimalen Route bietet sich eine Klassifizierung der Routing-Verfahren an.

Aufbau eines Teilstreckennetzes

Aufbau eines Teilstreckennetzes

Bei Teilstreckennetzen unterscheidet man zwischen zentralisierten Verfahren, die mit einer zentralen Station arbeiten, die über alle Routinginformationen verfügt und zentral die Wegwahl vornimmt, und dezentralisierten Verfahren, bei dem jeder einzelne Router seine Routingentscheidung trifft. Desweiteren gibt es das statische Routing mit fest vorgegebenen Routen, basierend auf statischen Routingtabellen und -informationen, und das dynamische Routing, die mit sich ändernden Routingbedingungen arbeitet und bei dem die Route immer wieder neu berechnet wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Teilstreckennetz
Englisch: segmented network
Veröffentlicht: 21.01.2019
Wörter: 182
Tags: #Offene Netze
Links: Datenpaketvermittlung, Datenquelle, Datensenke, DEE (Datenendeinrichtung), Dynamisches Routing