Tape-Stacking

Tape-Stacking ist ein Verfahren zur Kapazitätsoptimierung des Speicherplatzes auf Magnetbändern. Bei normaler Datenspeicherung auf Magnetband werden die Bänder bedingt durch die Label-1-Speicherung nicht hinreichend ausgenutzt. Durch die eindeutige Belegung der Speicheradresse benötigt nämlich jede gespeicherte Datei, unabhängig von ihrer Größe, ein eigenes Magnetband.

Das Tape-Stacking-Verfahren nutzt den Speicherplatz auf den Magnetbändern zu annähernd 100 % und reduziert dadurch die zu verwaltende Anzahl an Magnetbändern. Beim Tape-Stacking, das zum Speichermanagement gehört, werden die Dateien nach einer Vielzahl an Kriterien sortiert, konsolidiert und gespeichert. Unter Umgehung der Label-1-Problematik werden die Dateien nach der Lokation, nach Volumen- oder Dateiattributen sortiert und zu einem logischen Datensatz zusammen gefasst.

Das Tape-Stacking empfiehlt sich bei einem Medienwechsel und kann bei Bandbibliotheken wie der Automated Tape Library (ATL) zu einer erheblichen Reduzierung an Magnetbändern führen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Tape-Stacking
Englisch: tape stacking
Veröffentlicht: 17.04.2017
Wörter: 141
Tags: #Bandlaufwerke
Links: ATL (automated tape library), Bandbibliothek, Datei, Dateiattribut, Datensatz