TRS (TCP rate shaping)

Das TCP Rate Shaping (TRS) ist ein Traffic-Shaping, das dazu benutzt wird um die Datenströme beim Internet-Verkehr konstant zu halten und an die Empfangsbedingungen anzupassen.


Beim TCP Rate Shaping (TRS) wird das dadurch gewährleistet, dass die Übertragungsbandbreiten nach bestimmten Kriterien zugewiesen werden. Diese richten sich nach der Anwendung, ob Streaming, HTTP oder Dateitransfer, der IP-Adresse und URL des Anwenders und dessen Empfangskapazität. Mit diesen TCP-Kontrolldaten wird die Größe der IP-Datagramme so verändert, dass der Empfänger die optimale Datenrate zugewiesen bekommt, die er noch verarbeiten kann.

Da das Transmission Control Protocol (TCP) verbindungsorientiert arbeitet, kann beim TCP Rate Shaping die TCP-Session manipuliert werden. Anders ist es beim User Datagram Protocol (UDP), das verbindungslos arbeitet. Hier kann eine Steuerung des Datenflusses nur über den Abstand der Datenpakete erfolgen, was allerdings zu größeren Latenzzeiten führt.

Das TRS-Protokoll kann keine Dienstgüte garantieren, wie das alternative Resource Reservation Protocol (RSVP).

Informationen zum Artikel
Deutsch: TRS-Protokoll
Englisch: TCP rate shaping - TRS
Veröffentlicht: 19.11.2020
Wörter: 154
Tags: Transportprotokolle
Links: Datenpaket, Datenrate, Datenstrom, Empfänger, FT (file transfer)