TPM (trusted platform module)

Der von der Trusted Computing Group (TCG) entwickelte Standard für ein Security Management Subsystem wird als Trusted Platform Module (TPM) bezeichnet. Diese Module werden als System-on-Chip (SoC) realisiert.

Das TPM ist ein Mikrochip mit dem Manipulationen an Software erkannt werden können. Zu diesem Zweck sammelt und speichert das TPM Daten über vertrauenswürdige, extern ausgeführte Software. Stellt das TPM Veränderungen von Merkmalen an der Software fest, verweigert es den Zugriff auf den Schlüssel, mit der die Daten ver- und entschlüsselt werden. TPMs unterstützen mit dem Public-Key-Verfahren die Chip-interne Generierung von Schlüsselpaaren, die Public-Key-Signatur, Verschlüsselung und Entschlüsselung für das sichere Abspeichern von Daten. Außerdem erfüllt der TPM die Funktionen eines Endorsement Key (EK), der zur anonymen Anfertigung eines in einem TPM generierten Identitäts-Schlüssel dienen kann.

Der TCG-Software-Stack stellt eine Standard-API für den Zugriff auf die TPM-Funktionen bereit. Mit dieser Software-Spezifikation können Applikationsentwickler Anwendungen entwickeln, die einen kryptischen Schlüssel generieren.

TPMs können in mobilen und stationären Computern, in Kommunikations- und Endgeräten eingesetzt werden. So in PDAs, Smartphones, Tablets und Personal Computern, in Handys, Settop-Boxen und Übertragungskomponenten. Sie sind u.a. Bestandteil der Sicherheitsstrategie von Windows Vista.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: trusted platform module - TPM
Veröffentlicht: 28.04.2015
Wörter: 205
Tags: Datenschutz
Links: Computer, Daten, Entschlüsselung, Handy, K (key)