TCPA (trusted computing platform alliance)

Die Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) ist eine Industrie-Allianz, die die Sicherheit von Personal Computern (PC) steigert und das digitale Rechtemanagement (DRM) in der Hardware verankert. TCPA soll ebenso wie NGSCB (Next Generation Secure Computing Base) von Microsoft Hardware-Manipulationen an PC-Hardware erkennen, wie den Einsatz von nicht lizenzierter Software und die Arbeit mit geschützten Dokumenten.

TCPA setzt am Systemkern an und wird durch einen Coprozessor auf dem Motherboard realisiert. Dem Verfahren nach werden die Systemkonfigurationen im Trusted Platform Module (TPM) von der Trusted Computing Group (TCG) dokumentiert und in speziellen Registern als Hashwert gespeichert. Mit den Hashwerten können Daten verschlüsselt und signiert und so vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Darüber hinaus speichert das Trusted Platform Module auch die Chiffrierschlüssel der Anwender und generiert Zufallszahlen.

Der Anwender erhält bei der Inbetriebnahme einen eigenen Schlüssel zur Identifikation. Beim Start testet der Coprozessor die Konfiguration des BIOS und speichert alle Schritte in einer Prüfsumme. Danach startet der TCPA-Chip das Betriebssystem. Bei Änderungen des Basic Input/Output Systems (BIOS) oder bei Nutzung anderer Schlüssel, entsteht eine abweichende Quersumme, die den TCPA-Chip veranlasst die Änderung anzuzeigen.

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Deutsch:
Englisch: trusted computing platform alliance - TCPA
Veröffentlicht: 26.06.2020
Wörter: 196
Tags: Computertechnik Computertechnik-Gremien
Links: BASIC (beginners all-purpose symbolic instruction code), BS (Betriebssystem), BIOS (basic input/output system), Coprozessor, Daten